DER HUND MUSS RAUS – EIN SUCHTSTÜCK

Eine fantastische Bühne, die golden glänzt und doch nur Kronkorken anhäuft. Thomas Rump hat sie entworfen: eine raumfüllende schwarze Wand, die die Schauspieler:innen sorgfältig, stoisch und mithilfe von Heißklebepistole mit den glänzenden Flaschendeckeln bestücken. Es ist ein einfaches und kluges Bild, dass vom Glück und Trug des Rauschs genauso erzählt wie von sinnbefreiter Beschäftigungstherapie.
Katrin Ullman, Theater heute

Löhle gelingt eine einfühlsame Suchtgeschichte, die sich dicht an der Lebenswirklichkeit bewegt – der des Publikums und der der Portraitierten, die nie versucht, auf den ganz großen Knalleffekt zu zielen und mit einem simpel-fantastischen Kronkorkenkunstwerk von Bühnenbild beeindruckt.
Jan Fischer, Nachtkritik.de

Eine großartige, nachdenklich stimmende Premiere. Ist es eine Weltkarte, ein Kunstwerk, Zufall, was die drei Menschen auf der dt.2-Bühne schaffen? (…) dialog-dominierten Szenen hält das Team aus Löhle und Rump starke Bilder entgegen.
Ute Lawrenz, HNA

In diesem Rausch scheinen die Darsteller mit dem Hintergrund zu verschmelzen und lösen sich tatsächlich irgendwie auf, indem sie, durch dunkle Löcher kriechend, hinter der Wand verschwinden. Ein irrwitziger Effekt, der dieser geradezu genialen und hochästhetischen Bühnenbild-Idee von Ausstatter Thomas Rump eine unerwartete zusätzliche Funktion verleiht.
Michael Schäfer, Göttinger Tageblatt

Der Hund muss raus 1

Der Hund muss raus 2

Der Hund muss raus 3

Der Hund muss raus 4

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Der Hund muss raus 12

DER HUND MUSS RAUS – EIN SUCHTSTÜCK

von Philipp Löhle / Premiere am 1. April 2022, Deutsches Theater Göttingen / Regie: Philipp Löhle / Bühne und Kostüme: Thomas Rump / Dramaturgie: Sonja Bachmann / Mit: Paul Trempnau, Christoph Türkay, Jenny Weichert, Gerd Zinck / Fotos: Thomas Müller

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