Horror – das sind anderen, das ist die verkommene, korrupte Gesellschaft, in der der Mensch dem Menschen wenn schon nicht Wolf, so doch Ratte ist. Das wäre eine Art Botschaft dieses meist in rabenschwarzes Licht getauchten Abends, den Thomas Rump mit drei beweglichen Türmen auf die Drehbühne gestellt hat (…) Gerade in den Ensembleszenen, zum Beispiel beim makabren “Leichenschmaus”, pardon: Pastetenessen zu Beginn des zweiten Akts wirken Bewegungsregie und Ausstattung optimal zusammen.
Alexander Dick, Badische Zeitung
Die Industrialisierung spielt eine Rolle in den drei großen Türmen, die das Bühnenbild von Thomas Rump prägen. Statt des Fleischwolfs stehen sie für das Räderwerk, in das die Opfer geraten. Die Türme sind beweglich, werden aber auch auf die Drehbühne gestellt. Es entsteht eine beängstigende Szenerie ohne sicheren Boden. Georg Rudiger, bzticket.de